29Dez
Abgelegt unter: Allgemein, Brender und die Rundfunkfreiheit, Die Beseitigung der Steuerfahnder, Navid Kermani und der Hessische Kulturpreis. Bislang ohne Kommentar.
TAZ Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ist immun gegen Skandale geworden. Doch wie korrupt ist der 51-Jährige wirklich? Fünf Fälle aus einem CDU-Staat.

Roland Koch
In demokratischen Ländern würde man von einem Herbst der Skandale sprechen. In demokratischen Ländern hätten die Verantwortlichen zurücktreten müssen. In Hessen gilt: Was uns nicht umbringt … In zehn Jahren Amtszeit hat Ministerpräsident Roland Koch Hessen zu einem CDU-Staat umgebaut. “Ich bin Sprecher der schweigenden Mehrheit”, hat er mal gesagt. Da muss was dran sein, sonst hätten sie ihn längst in die Wüste geschickt. Der hessliche Herbst in fünf Folgen.
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15Dez
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Deutschlandfunk. Mit der Preisverleihung des Hessischen Kulturpreises – unter anderem an den Schriftsteller und Muslimen Navid Kermani – hat ein monatelanger Streit ein Ende genommen. Nachdem Kermani auf Betreiben Kardinal Lehmanns der Preis kurzfristig aberkannt wurde, zeigten sich die ausgezeichneten Religionsvertreter bei der offiziellen Verleihung versöhnlich.
Hessens Ministerpräsident Koch wollte aus dem Streit um den Hessischen Kulturpreis eine Lehre ziehen und seinen Kritikern entgegen kommen. In seiner Eröffnungsrede rekapitulierte er die Ein- und Ausladung Navid Kermanis und fand selbstkritische Worte:
15Dez
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F.A.Z. Roland Koch hat sich bei Navid Kermani entschuldigt. Die Entschuldigung, die der hessische Ministerpräsident bei der Verleihung des Hessischen Kulturpreises aussprach, bezog sich allerdings ausschließlich auf die Umstände, unter denen der Schriftsteller von der zwischenzeitlichen Aberkennung des Preises erfahren hatte, nicht auf die Tatsache der Aberkennung selbst.
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25Nov
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Heute wird der Hessische Kulturpreis im Friedrich-von-Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurhauses überreicht. Endlich, möchte man erleichtert ausrufen, mit fast einem halben Jahr Verspätung. Denn ganz einfach ging die ganze Angelegenheit nicht über die Bühne. So kam es nicht nur in Hinblick auf die Preisträger zu einigen mehr oder weniger unerfreulichen Zwischenfällen. Nun aber scheint doch noch alles gut gegangen zu sein. Geehrt werden also: der Stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Salomon Korn, der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, der Schriftsteller und Islamwissenschaftler Navid Kermani sowie der ehemalige Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker.
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